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Termine und Events

25. Juli 2017 | 00:06 Uhr

Die verordnete Solidarität - Der Umgang mit "Fremden" in der DDR

Die Stasi-Untersuchungshaftanstalt Rostock war für tausende politische DDR-Häftlinge die erste Station eines langen Leidensweges. Eine Dokumentations- und Gedenkstätte erinnert heute am authentischen Ort an die Betroffenen und veranschaulicht die Arbeitsweise des Staatssicherheitsdienstes.

Ergänzend dazu zeigt eine Sonderausstellung den Umgang mit "Fremden" in der DDR. Die Recherchen für die Ausstellung erfolgten auch im Stasi-Unterlagen-Archiv. In den Blick genommen werden Aspekte der von "oben" initiierten internationalen Solidarität und der widersprüchlichen Asyl- und Ausländerpolitik. In der Folge entstanden Fremdenangst und
-feindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus in Teilen der Bevölkerung. Stasi-Akten dokumentieren u. a., wie dies vertuscht wurde.

Die Ausstellung des Archivs Bürgerbewegung Leipzig e.V. wurde gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung und den Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.
Mitveranstalter in Rostock: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern.

Öffnungszeiten: Di - Fr 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 17 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

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